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Spinell

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Chemische Formel: MgAl2O4 (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Magnesium, Aluminium, Sauerstoff
Farbe: farblos, gelb, rosa, rot, violett, grün, braun, schwarz
Härte: 8
Dichte: 3,58-4,06
Kristallsystem: kubisch
Spaltbarkeit: unvollkommen
Glanz: sehr starker Glasglanz
Transparenz: durchscheinend, durchsichtig, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: Granat, Rubin, Amethyst, Saphir, Zirkon
Besonderheiten: Asterismus (das auffallende Licht wird sternförmig reflektiert), manchmal auch Katzenaugeneffekt





Namensgebung und Geschichte:

Benannt wurde der Spinell nach seiner charakteristischen Kristallform (lateinisch „spina“ = Pfeil.

Spinelle erfreuten sich schon in der Vergangenheit großer Beliebtheit. Dies beweisen viele alte Schmuckstücke. Spinelle wurden, wie bei den englichen Kronjuwelen fälschlicherweise als Rubine angesehen.

Allgemein:

Spinell ist ein Mineral, das in verschiedenen Gesteinsarten vorkommt z.B. Serpentin, Gneis und Marmor und häufig in Flußkiesen vorkommt. Hier wurden durch Erosion einzelne Kristalle aus den Gesteinen abgetragen und im Flußkies abgelagert.

Fundorte:

Burma, Sri Lanka, Brasilien

Umgang/Pflege:

Durch erhitzen kann die Farbe verlorengehen. Die Reinigung ist problemlos (Seifenwasser)

Verwendung:

Spinell wird als Schmuckstein im Cabochon und Facettenschliff geschliffen.

Auf Grund seines hohen Schmelzpunktes (2135°C) eigenet sich der Spinell zur Herstellung von hochfeuerfester Keramik.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 17. Oktober 2004