Namensgebung und Geschichte:
Der Name Saphir ist vom grieschischen Wort „sappheiros“ = blau abgeleitet.
Im Mittelalter wurde der uns heute als Lapislazuli bekannter Edelstein als Saphir bezeichnet.
Seit alters her fasziniert der Saphir den Menschen,so das man unikaten Steinen Namen gab.
Dazu gehört beispielsweise der dunkelblaue „St.-Edwards-Saphir“der sich neben anderen in der Mitte des Kreuzes der britischen Krone befindet und erstmals 1042 erwähnt wurde.
Allgemein:
Der Saphir gehört in die Gruppe der Korunde. Er wird in Erstarrungsgesteinen wie Basalt und Pegmatit und in metamorphen Gesteinen wie Marmor und Gneis gebildet.
Die verschiedenen Farben im Korund werden durch kleine Mengen an Verunreinigungen verursacht,beispielsweise Chrom, Eisen oder Titan Aluminiumoxid, aus dem das Mineral im Wesentlichen besteht. Saphire sind kostbare Edelsteine.
Steine die Asterismus aufweisen nennt man Sternsaphire. Ein bekannter Sternsaphir ist der „Star of India“ (Durchmesser 4cm, Gewicht 536 Karat), der im American Museum of Natural History in New York zu bewundern ist.1966 wurde in Oberbirma bei Mogok der größte Sternsaphir mit einem Gewicht von 63000 Karat (12,6kg) gefunden.
Wenn undurchsichtige weiße Saphir Rohsteine bei Temperaturen über 1550°C gebrannt werden, können sie alle blauen Farbtöne annehmen.
Fundorte:
Australien, Sri Lanka, Thailand, Kambodscha
Umgang/Pflege:
Die Reinigung ist problemlos. Der Stein sollte vor Wärmeeinwirkung geschützt werden, da die Farbe verloren gehen kann.
Verwendung:
Der Korund in Edelsteinqualität wird zu Schmuckzwecken meistens im Facettenschliff geschliffen.
Andere werden als Lagersteine für Uhren und Geräte, oder als Schleif-und Poliermittel verwendet.