Namensgebung und Geschichte:
Der Rhodochrosit ist nach den griechieschen Worten „rhodon“ = Rose und „chroma“ = Farbe benannt.
Seit alters her wurden aus Rhodochrosit Schmuckgegenstände hergestellt, die nun in Museen zu besichtigen sind.
Im 13.Jahrhundert wurde er in Argentinien von den Indianern gefördert. Man nannte ihn „Rose der Inkas“
In Edelsteinqualität wurde der Rhodochrosit erstmals 1938 entdeckt.
Allgemein:
Rhodochrosit kommt in metamorphen Gesteinen vor.
Von den vielen verschiedenen Rottönen die er aufweisen kann ist das Himbeerrot am begehrtesten.
Diese Steine werden auch Himbeerspat genannt. Rhodochrosit zeigt immer eine Bänderung ähnlich der Jahresringe der Bäume. Dies ist auf die stalagmitische Entwicklung zurück zu führen.
Fundorte:
Elbingerode/Harz, Frankreich, Rumenien (Siebenbürgen), Spanien, Argentinien, USA
Umgang/Pflege:
Der Rhodochrosit ist nur mit Seifenwasser, niemals mit Ultraschall oder Dampf zu reinigen.
Vor Stoß ist er auf Grund seiner Sprödigkeit unbedingt zu schützen.
Verwendung:
Wird für Schmuckzwecke im Cabochon, im Facettenschliff und im Tafelschliff geschliffen.
Desweiteren werden Kunstgewerbliche Gegenstände aus Rhodochrosit hergestellt.