Namensgebung und Geschichte:
Benannt ist der Olivin nach seiner meistens olivgrünen Farbe.
Er wird seit 3000 Jahren auf der Insel Seberged im Roten Meer abgebaut. Der Peridot (Olivin) wurde im Mittelalter durch Kreuzfahrer nach Europa gebracht. Im Barock war er der Lieblingsstein.
Allgemein:
Peridot ist ein Mineral, das in Magma gebildet wird. Er zählt zu den dichtesten Gesteinen überhaupt.
In Gesteinen wie beispielsweise Basalt tritt er in Form von kleinen abgerundeten Körnern auf.
Gelegentlich bildet er größere Massen mit einem grünlichen, zuckerartigen Äußeren. Diese Varietät wird Dunit genannt. Außerdem kommt Olivin in Marmor vor und verleiht weißem Marmor einen attraktiven grünlichen Farbton. In Gegenden wo Basalte und Peridotite vorkommen, ist es leicht, im Flußsand und an den Stränden Olivinkörner zu finden. Die schönsten Exemplare kommen noch heute von der Insel Seberged im Roten Meer. Hier wurde einer der größten Steine mit einem Gewicht von 310 Karat (62g) gefunden.
Sogar im 1749 in Ostsibierien niedergegangenen Meteoriten hat man Peridot gefunden.
Fundorte:
Ägypten, Birma, Brasilien (Minas Gerais), Mexiko
Umgang/Pflege:
Schmuck mit Peridot sollte nur mit Seifenwasser nie mit Ultraschall gereinigt werden.
Zudem reagiert der Stein Säuren.
Verwendung:
Der Peridot wird für Schmuckzwecke verschliffen.