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Edelstein Lexikon
Obsidian (Vulkanglas)


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Chemische Formel:
Chemische Zusammensetzung:
Farbe: grau, schwarzbraun, schwarz, grünlich, bläulich, manchmal mit silbrigen bzw.goldenen Reflexen
Härte: 5-6
Dichte: 5-5,5
Kristallsystem: entfällt
Spaltbarkeit: keine
Glanz: Glasglanz
Transparenz: durchscheinend, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: Tektite
Besonderheiten: Katzenaugeneffekt, Irisieren



Namensgebung und Geschichte:

Der Obsidian ist nach dem Römer Obsius benannt, der ihn von Äthiopien nach Rom brachte.

Schon im Paläolithikum und Neolithikum wurde der Obsidian zur Herstellung von z.B. Speerspitzen und Messern in verschiedenen Teilen der Welt genutzt. Später wurde er auch zu Schmuck verarbeitet, was Funde, die über 9000 Jahre zurück reichen und aus Mesopotamien stammen,beweisen.

Allgemein:

Obsidian ist ein Mineral, das als Kruste auf Lavaströmen oder als äußere Schale aufgequollener Vulkandome vorkommt.

Eine Varietät ist der Schneeflocken-Obsidian, der kugelförmige Einschlüsse von Mineralien enthält, die strahlenartig eingewachsen sind. Weitere Varietät sind: Apachenträne, Regenbogenobsidian.

Fundorte:

Italien, Ungarn, Türkei, Ungarn, Japan, Java, USA

Umgang/Pflege:

Der Obsidian sollte nie mit Dampf gereinigt werden, da er sehr wärmeempfindlich ist.

Verwendung:

Obsidian wird heute zu kunstgewerblichen Gegenständen und Schmuck verarbeitet.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 17. Oktober 2004