Namensgebung und Geschichte:
Miguel Mendez, ein Minenbesitzer aus der Dominikanischen Republik und Entdecker des Larimar kreierte den Namen des Minerals. Der Name Larimar ist aus dem Namen seiner Tochter- Lari und dem spanischen Wort „mar“ = Meer zusammengesetzt.
Zuvor trug das Mineral den Handelsnamen Travelina.
Bei den Volksstämmen der Dominikanischen Republik galt der Larimar als Glücksbringer und wurde zum Schutz gegen böse Geister, Krankheiten und Naturkatastrophen eingesetzt.
Allgemein:
Larimar entsteht primär durch hydrothermale Bildung in Gängen und auf Klüften von verwittertem Basalt und findet sich oft als Spaltenfüllung.
Begleitmineralien sind unter anderem Diopsid und Grossular.
Farbgebend ist beim Larimar ausschließlich das enthaltene Kupfer.
Das Mineral bildet keine sichtbaren Kristalle sondern dichte, faserige Aggregate aus.
Fundorte:
Dominikanische Republik ( Baorucu) - einzige Fundstelle
Umgang und Pflege:
Larimar ist nur mit Wasser zu reinigen.
Verwendung:
Larimar ist ein attraktiver und beliebter Schmuckstein. Er ist im Handel z.B. als Rohstein, Trommelstein, Scheibe, Kette, Gravur oder Anhänger erhältlich.