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Farbsteine, Mineralien, Schmuck, uvm.

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Aggregat:

Verschiedene miteinander verwachsene Mineralien. Die Art der Verwachsungen bestimmt die Struktur der Gesteine.





Asterismus:

Optisches Phänomen das durch Lichtbrechung verursacht wird. Dies sind radial verlaufende Lichtbänder die sich Sternförmig in einem Punkt schneiden. Dieses Phänomen sehen Sie zb. Bei Sternrubin, Sternrosenquarz, Sternsaphir usw.





Bruch:

Durch das Zerbrechen eines Minerales entstehen Bruchstücke mit typischen Bruchflächen.

Der Bruch kann uneben, glatt, muschelig, splittrig, faserig oder erdig sein.

Die Bruchfläche ist ein wichtiger Bestimmungshinweis für Mineralien oder Gesteine.





Dichte:

Das Verhältnis zwischen dem Volumen und der Masse eines Stoffes.





Doppelbrechung:

Bei einigen Mineralien teilt sich ein durchtretener Lichtstrahl in zwei Strahlen auf, z.B. bei Doppelspat. (= Calcit)





Edelstein:

Es werden unter dieser Bezeichnung hauptsächlich Mineralien geführt, die sich durch besondere Schönheit, seltenes Vorkommen auszeichnen. Im Mittelalter waren die klassischen Edelsteine, Smaragd, Diamant, Saphir, Rubin. In der Neuzeit hat man versucht z.B. Achat Amethyst, Granat Mondstein Fluorit usw. (also die scheinbar unedleren Mineralien) als Farbsteine oder auch Farbsteine oder auch Schmucksteine zu bezeichnen.





Einkristall:

Dies ist die Bezeichnung für einen einheitlichen, nicht verzwillingten Kristall.





Einschlüsse:

In Mineralien oder Edelsteinen eingelagerte feinste Körperchen, die das kristalline Gefüge durchbrechen. Am häufigsten sind Einschlüsse fester Art. (Kristalle die in anderen Kristallen eingeschlossen sind)





Fluoreszenz:

Durch die Bestrahlung mit elektromagnetischen Strahlen von kurzer oder langer Wellenlänge ( U-V Strahlen) leuchten bestimmte Mineralien auf.





Gediegene Elemente:

Ist die Bezeichnung für einen Stoff der in Natur nicht in Verbindung mit anderen Stoffen vorkommt (z.B.) Gold, Platin usw.





Geode:

Bezeichnung für Mineralien oder Gesteinshohlräume deren Wände rund herum mit unzähligen Kristallen besetzt sind (Die Bezeichnung für Geode ist auch Druse)





Gestein:

Dies ist ein Gemenge von verschiedenen oder gleichen Mineralien (z. B.) Granit Marmor Gneis Basalt)





Glanz:

Durch Lichtreflexion des Lichtes entsteht an der Oberfläche der unbearbeiteten Mineralien oder Edelsteine Metallglanz, Fettglanz, Diamantglanz, Seidenglanz und Glasglanz. Den stärksten Glanz weisen Metalle auf.





Gruppe:

Mineralien der selben Mineralienklasse welche von Ihrem chemischen Aufbau und ihrer Struktur verwand sind, z.B. Granat Gruppe, Feldspat Gruppe usw.





Habitus:

Darunter versteht man die Gestalt der Kristallausbildung bedingt durch die Kristallstruktur. Diese kann z. B. nadelig, tafelig, spießig, oder säulig sein.





Härte:

Diese wird durch das Ritzen eines Minerales oder Edelsteines festgestellt.

Die Messung erfolgt nach der Zehnteiligen Härteskala des Wiener Mineralogen Friedrich Mohs, der diese Skala vor ca. 200 Jahren entwickelt hat.

Jedes Mineral und jeder Edelstein dieser Skala ritzt jenes mit geringerer Härte und wird selbst von den nachfolgenden härteren Mineralien geritzt. Am weichsten ist nach dieser Skala Talk mit der Härte 1, das härteste ist der Diamant mit Härte 10.

Diese Härtebestimmung ist eine wichtige Bestimmungshilfe beim Betimmen von Edelsteinen und Mineralien.





Idiochromatisch: (eigenfarbig)

Ist die Eigenschaft von Mineralien und Edelsteinen eine Eigenfarbe aufzuweisen, diese Farbe stammt nicht von Beimengungen bestimmter Zusatzstoffe.

Diese Farben sind grundlegende Eigenschaften dieser Mineralien z.B. Schwefel ist immer Schwefelgelb oder Zinnober immer Zinnoberrot usw.





Karat:

Dies ist das Einheitsgewicht für Edelsteine. Das Karat entspricht 200 Milligramm (= 0,2g)





Katzenaugeneffekt:

Dies ist eine Lichterscheinung, die an die Schlitzäugige Pupille der Katze erinnert. Die Ursache dafür ist die Reflexion des Lichts an paralell gelagerten Hohlräumen und Fasern.





Kristallformen:

Die geometrische Form die Mineralien entsprechend ihrem innerem Kristallaufbau ausbilden können. Die Anordnung der Kristallflächen lässt jeweils eine bestimmte Kristallsymetrie erkennen.





Kristallgitter:

Dies ist die innere Struktur der Mineralien und Edelsteine, die sich durch eine gesetzmäßige Anordnung der Atome und Moleküle auszeichnet.

Dies ist für die äußere Erscheinung und die physikalischen Eigenschaften wichtig.





Kristallklassen:

Die Kristalle lassen sich in 32 Kristallklassen einteilen, diese wiederum in 7 Kristallsysteme.





Kristallstruktur:

Dies ist die gesetzmäßige Anordnung der Atome und Moleküle im Gitter.






Kristallsysteme:

Die Mineralien werden in 7 Kristallsyssteme eingeteilt.

Kubisch

Hexagonal

Tetragonal

Trigonal

Rhombisch

Monoklin

Triklin





Lagerstätte:

Dies ist die Bezeichnung für alle natürlichen räumlich begrenzten Anreicherungen von Mineralien.

Man spricht von primären Lagerstätten wenn die Mineralien und Edelsteine mit dem umgebenden Gestein entstanden sind.

Man spricht von sekundären Lagerstätten wenn Sie sich nach und nach gebildet haben z. B. durch Anreicherungen der Flüsse oder Seen.





Mineralien:

Dies ist ein natürlich vorkommender Stoff mit bestimmter chemischen Eigenschaften.





Mineralienart:

Zu einer Mineralienart gehören alle Mineralien mit übereinstimmenden Kristallstrukturen oder chemischer Zusammensetzung.





Mineralienklassen:

Die Mineralien werden in 9 Klassen eingeteilt.

1 = Elemente

2 = Sulfide

3 = Halogenide

4 = Oxide

5 = Carbonate

6 = Sulfate

7 = Phosphate

8 = Silikate

9 = organische Verbindungen





Phosphoreszenz:

Phänomän das der Fluoreszenz sehr ähnlich ist – es unterscheidet sich nur dadurch das, dass betreffende Teil über das Ende der Bestrahlung nachleuchtet. Benannt wurde dieses Phänommän nach dem Leuchten von Phosphor.





Spaltbarkeit:

Dies ist die Eigenschaft vieler Mineralien sich durch Bruch nach ebenen Flächen teilen zu lassen.





Strich:

Durch Reiben eines Minerales auf einer rauen Porzelantafel tritt die Farbe des Minerals (Strichfarbe) Zutage, dies ist eine wichtige Bestimmungshilfe beim Bestimmen von Mineralien und Edelsteinen.





Thermolumineszenz:

Die Eigenschaft mancher Mineralien durch Erwärmung eine Strahlung auszusenden. Z. B bei Scheelit oder Fluorit.





Trommelsteine:

Wie der Name schon sagt getrommelte Steine. Stellen Sie sich eine Betonmischmaschine vor, zu den rohen Steinen kommt Schleifpulver dazu, das ganze wird dann ca. 6-12 Wochen geschliffen (getrommelt), erst mit grobem dann mit immer feinerem Schleifpulver.

Nach dieser Zeit wird das ganze noch mal ca. 6-12 Wochen mit Polierpulver poliert.




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