Namensgebung und Geschichte:
Der Name Calcit entstand aus dem lateinischen Wort „calc“ = Kalk.
Schon zur Zeit Christi Geburt beherrschten die Römer die Technik des Kalkbrennens und der Mörtelbereitung.
Allgemein:
Calcit ist ein Kalkspat, das in Drusen von Erzgängen, auf Klüften und in Drusen von Karbonatgestein sowie in Blasenholräumen von vulkanischen Gesteinen vorkommt.
Körnige Varietäten wie Marmor werden durch Brennen, Färben oder Bestrahlen veredelt.
Fundorte:
Juragebirge in Süddeutschland, Schweiz und Frankreich, Australien, Kenia, Mexiko, Rußland
Umgang/Pflege:
Calcit ist spröde und weich. Er sollte vor Säuren und Waschpulver gestützt werden.
Verwendung:
Calcit wird sowohl in der Baustoffindustrie sowie in der Glas-und Zellstoffindustrie eingesetzt.
Farblose Calcit Varietät mit einer ausgeprägten doppelten Lichtbrechung werden in der Herstellung optischer Instrumente eingesetzt.
Nicht zuletzt ist der Calcit auch ein Stein, der in der Schmuckherstellung eine Rolle spielt. Er wird als Cabochon und selten im Facettenschliff verarbeitet.