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Edelsteinlexikon Calcit

Lihas Edelsteinlexikon empfehlenswert und informativ






Chemische Formel: CaCO3 (Carbonat)
Chemische Zusammensetzung: Kalzium, Kohlenstoff, Sauerstoff
Farbe: weiß, gelb, rot, braun, grün, blau, schwarz, farblos (oft schichtiger Farbwechsel = Onyx)
Härte: 3
Dichte: 2,71-2,94
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: höchst vollkommen
Glanz: Glasglanz, Perlmuttglanz
Transparenz: durchscheinend, durchsichtig, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: Aragonit
Besonderheiten: faserige Varietäten haben Katzenaugeneffekt, sehr starke Doppelbrechung





Namensgebung und Geschichte:

Der Name Calcit entstand aus dem lateinischen Wort „calc“ = Kalk.

Schon zur Zeit Christi Geburt beherrschten die Römer die Technik des Kalkbrennens und der Mörtelbereitung.

Allgemein:

Calcit ist ein Kalkspat, das in Drusen von Erzgängen, auf Klüften und in Drusen von Karbonatgestein sowie in Blasenholräumen von vulkanischen Gesteinen vorkommt.

Körnige Varietäten wie Marmor werden durch Brennen, Färben oder Bestrahlen veredelt.

Fundorte:

Juragebirge in Süddeutschland, Schweiz und Frankreich, Australien, Kenia, Mexiko, Rußland

Umgang/Pflege:

Calcit ist spröde und weich. Er sollte vor Säuren und Waschpulver gestützt werden.

Verwendung:

Calcit wird sowohl in der Baustoffindustrie sowie in der Glas-und Zellstoffindustrie eingesetzt.

Farblose Calcit Varietät mit einer ausgeprägten doppelten Lichtbrechung werden in der Herstellung optischer Instrumente eingesetzt.

Nicht zuletzt ist der Calcit auch ein Stein, der in der Schmuckherstellung eine Rolle spielt. Er wird als Cabochon und selten im Facettenschliff verarbeitet.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 17. Oktober 2004