Namensgebung und Geschichte:
Der französische Physiker Biot machte 1846 zuerst auf die optische Verschiedenheit der Glimmer, zu denen der Biotit gehört aufmerksam.
Der Biotit ist nach ihm benannt.
Auf Grund seines metallischen Schimmers, das dem von Edelmetallen sehr ähnlich sieht, wird er auch Katzengold genannt.
Allgemein:
Biotit ist schwarzer Glimmer, der vorwiegend in magmatischen Gesteinen aber auch in Glimmerschiefern oder Gneisen vorkommt.
Neben Muskovit ist Biotit der am häufigsten vorkommende Glimmer.Begleitmineralien sind unter anderem Quarz und Feldspäte.
Biotit bläht bei Hitzeeinwirkung (Sonneneinstrahlung) auf, zerspringt und bildet Biotit-Linsen. Sie sind gewölbt und haben einen glatten, flachen Rand.
Fundorte:
Laacher See / Deutschland, Frankreich, Italien, Brasilien, Tansania, Kanada
Umgang und Pflege:
Biotit ist auf Grund seiner relativ geringen Härte vor Stoß zu schützen.
Gereinigt wird er mit lauwarmem Seifenwasser oder unter fliesendem Wasser.
Verwendung:
Biotit besonders die Biotit-Linsen sind äußerst begehrt.