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Edelsteinlexikon Axinit







Chemische Formel: Ca2(Fe,Mg,Mn)Al2 [(BO3)(OH)(Si4O12)] (Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Calcium, Eisen, Magnesium, Mangan, Aluminium, Bor, Silicium, Sauerstoff, Wasserstoff
Farbe: orange, gelb, braun = Tinsenit; vieolett, grün, blau grau = Magnesioaxinit, manchmal violett oder orange
Härte: 6,5-7
Dichte: 3,18-3,36
Kristallsystem: triklin
Spaltbarkeit: höchst vollkommen
Glanz: Glasglanz
Transparenz: durchsichtig, durchscheinend
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: Rauchquarz, Titanit
Besonderheiten: selten Alexandrit-Effekt





Namensgebung und Geschichte:

Auf Grund seiner scharfkantigen, beilförmigen Kristalle ist der Axinit nach dem griechischen Wort „axinä“ = Axt benannt.

Schon 1797 wird der Axinit erwähnt.

Allgemein:

Axinit kommt in Graniten und metamorphen Gesteinen, auf alpinen Klüften, in Drusen und Pegmatiten vor.

Begleitmineralien sind Zoisit und Apatit.

Die unterschiedliche Färbung entsteht durch Beimischungen von Eisen, Mangan, Magnesium.

Fundorte:

Schweiz, Frankreich, Italien, Polen, Norwegen, Brasilien, USA

Umgang und Pflege:

Um den Stein vor Stoß zu bewahren, ist Schmuck vor dem Arbeiten im Haushalt abzulegen.

Der Stein wird nur mit Seifenwasser gereinigt.

Achtung: sehr wärmempfindlich!

Verwendung:

Axinit wird zu Schmuck, Handschmeichlern und Gravuren verarbeitet.



Zuletzt aktualisiert am: Samstag, 2. Oktober 2004