Namensgebung und Geschichte:
Der Aragonit ist nach dem spanischen Fundort in Molina de Aragon benannt.
Seit langer Zeit wird der Aragonit, der leicht zu bearbeiten ist in seinen bunt gestreiften Formen zur Herstellung von kleinen Plastiken, Gefäßen bis hin zu Wandverkleidungen
verwendet.
Allgemein:
Aragonit ist ein Mineral. Es ist härter und weniger häufig (oder stabil ) als Calcit, in das es sich im Lauf geologischer Zeiträume umwandeln kann. Der Aragonit setzt sich an heißen Quellen und Stalaktiten ab und tritt zusammen mit Eisenerz auf. Schöne Kristalle findet man in Hohlräumen von Vulkangesteinen.
Außerdem wird er von wirbellosen Tieren als Perlmutt (das die Schalen vieler Weichtiere auskleidet) und als Perlen abgesondert. Aragonit bildet gestreckte, prismatische Kristalle.
Varietäten sind : Der Pisolith, der auf Grund seiner kugeliegen Gebilde auch Erbsenstein genannt wird. Eisenblüte nennt man die schneeweiße und korallenartig verästelte Ausbildungsform.
Fundorte:
Wölsendorf/Oberpfalz, Österreich (Pfitsch/Tirol, Trieben/Steiermark)
Schweiz (Wallis), Italien (Dolomiten)
Umgang/Pflege:
Der Aragonit ist wärmeempfindlich und darf nie mit Dampf oder Ultraschall gereinigt werden. Empfehlenswert zur Reinigung des Steines ist Seifenwasser.
Verwendung:
Wird zu kunstgewerblichen Gegenständen und Schmuck verarbeitet: Schalen; Vasen, Teelichthalter, Handschmeichler usw.